Sage, träge Masse  
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Stern Gerlach Experiment
 

 



Die Spezielle Relativitätstheorie (SRT)

Die SRT steht und fällt mit der Behauptung, dass für jedes Bezugssystem, einschließlich seiner Quellen der Betrag der Licht-Geschwinndigkeit stets denselben universellen Wert c hat. Wie der spektakuläre Messungsversuch von Michelson und Morley zeigte, ist es wegen der hohen Lichtgeschwindiigkeit sehr schwierig, idiese Behauptung in geeigneten Experimenten zu überprüfen. Die Behauptung aber der konstanten Licht-Gschwindigkeit führt zu folgenden Regeln:

Beobachten sich zwei Beobachter, die zueinander die Relativgeschwindigkeit v haben, so gehen für jeden von ihnen die Uhren bei dem jeweils anderen Beobachter laut SRT um den Lorentz-Faktor f langsamer, die Längen erscheinen für diesen anderen Beobachter um diesen Faktor kleiner und die Massen um diesen Faktor größer zu sein als sie in dessem eigenem Bezugssystem sind. Dabei ist der Lorentzfaktor

...........................f = 1 /Wurzel (1 - v*v/c*c)

Eine Folge deser Formel ist, dass v einer Masse nicht größer als c werden kann als c, weil sonst die betreffende Masse wegen des Faktors f dabei unendlich groß werden würde, Im Rahmen der SRT kann sich also keine Masse für ihren Beobachter schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen

Das ist alles solange "schön unnd gut", solange alles subjektiv bleibt .Das bedeutet, dsss duch die Anwendung der genannten Regeln nchts passieren darf, was Einfluss auf unsere Kausalkette haben kann, Oder genauer; alles was im Rahmen einer der erwähnten Regeln passiert, darf nur für den betreffenden Beobachter von Bedeutung sein.

Da sich die Anwendungs-Bereiche der Bezugssyssteme überdecken, erhebt sich die Frage,was passiert, wenn zwei Beobachter dasselbe Objekt unter unterschiedlichen Relativ-Geschwindigkeiten beobachten? Dieses Objekt hätte dann für jeden der beiden Beobachter andere Uhren, Längen und Massen. Offensichtlich zeigt sich mit dieser Frage, dass solche Ergebnisse nur subjektiv sein dürfen, denn es lässt sich nicht vermeiden, dass ein Objekt zugleich von mehreren Beobachtern relativistisch unter verschiedenen Relativ-Geschwindigkeiten beobachtet wird, mit Ergebnissen, die sich widersprechen, wenn sie objektiv sind. In der Galilei-Welt addieren sich die beobachteten subjektiven Geschwindigkeiten und die objektiven Ereignisse sind ohnehin in beiden Welten unabhängig von den Beobachtern.

Einen für die SRTeinschlägigen Vorzeige-Effekt bieten die Myonen. Die Myonen sind Mesonen, die in der Stratosphäre durch Sonneneinstrahlung etwa 30 Kilometer über der Erde entstehen und nach Ablauf ihrer Lebensdauer wieder zerfallen, die so kurz ist, dass die Myonen die Erde eigentlich vor ihrem Zerfall auch dann nicht erreichen könnten, wenn sie mit Lichtgeschwindigkeit geflogen wären.Dass die Myonen trotzdem die Erde noch vor ihrem Zerfall erreichen und dabei objektiv sichtbare Spuren auf der Erde hinterlassen, erklärt die SRT damit, dass es einen Beobachter gibt, der sich genau wie die Zerfalls-Spuren der Myonen auf der Erde in Ruhe befindet und die Myonen bei ihrem Flug zur Erde in Gedanken - also relativistisch unter Anwendung der Regeln - als Objekt beobachtet. Für diesen Beobachter gehen die Uhren, die für die beobachteten Myonen maßgebend sind, so langsam, dass deren mit diesen Uhren gemessene Lebensdauer lang genug ist, um die Erde zu erreichen noch bevor die Myonen zerfallen sind. Dieser Beobachter befindet sich ruhend. und damit ebenso auf der Erde wie die Zerfalls-Spuren der Myonen.

Diese Bemerkung über den Beobachter ist wichtig, weil ein anderer nicht auf der Erde ruhender Beobachter eine vielleicht ganz andere Relativ-Geschwindigkeit gegenüber den auf die Erde zufliegenden Myyonen haben könnte, was bedeuten würde, dass sich dann für ihn die Zerfallszeit der Myonen verändert, welche dann an anderen Orten der Erde ihre Zerfalls-Spuren hinterlassen und damit dem ersteren Beobachter widersprechen würden. Da die Zerfalls-Spuren objektiv sind, lässt sich dieser Widerspruch nur dann vermeiden, wenn es einen guten Grund dafür gibt, den Aussagen dieser anderen Beobachter keinen Glauben zu schenken. was jedoch bedeutet, dass man schon ungefähr wissen muss, wo auf der Erde die Zerfallss-Spuren liegen werden. Es ist schon sehr eigenartig, dass es in der SRT Probleme gibt, bei denen ein Beobachter nur von bestimmten Orten aus beobachten darf, um brauchbare Ergebnisse zu erzielen..

Ohne SRT und ohne Beschränkung der Geschwindigkeit der Materie auf Lichtgeschwindigkeit - also klassisch - ist die Erklärung des Myoneneffektes jedoch denkbar einfach:- Die Myonen sind dann einfach mit einer Überlichtgeschwindigkeit der Erde entgegen geflogen und zwar mit einer Geschwindigkeit, die sich in üblicher Weise ergibt aus dem Quotienten der Länge der Flugstrecke und der Flugzeit, die gleich der im Labor gemessenen Lebensdauier der Myonen ist.

Ein weiteres dem Myonen-Problem sehr ähnliches Beispiel bietet ein superschnelles Raumschff, das eine Beinahe - Lichtgeschwindigkeit mitsamt seinen Passagieren erreichen kann. Dieses Raumshiff dient einem Beobachter, der sich an der Abflug-Rampe in Ruhe befindet. als Objekt, der sich mit der Frage beschäftigt, ob "in seinen Augen "die Passagiere in dem fliegenden Raumschiff noch zu ihren Lebzeiten ferne Sterne erreichen können. Da für diesen Beobachter die Uhren. ebenso wie die Herzschläge der Passagiere entsprechend langsamer gehen als seine eigene Uhr und sein eigener Herzschlag, wäre das- so gesehen - auch durchaus möglich .(siehe YouTube, Video Prof .H. Lsech, Einführung in die Spezielle Relativitätstheorie). Die Existenz dieses Videos zeigt, dass selbst ein so wichtiger Physiker, wie Herr Prof, Lech an die Objektivität der Aussagen der SRT glaubt

Der Unterschied dieses Beispiels zu dem Myonen-Problem ist, dass es bei diesem Reise-Problem keine "Zerfalls-Spuren"gibt, wenn man von den Sterbe-Orten der Passagiere absieht, Natürlich wird es solche Orte,geben aber sie nterliegen keiner entsprechenden Bedingung wie die Zerfalls-Produkte der Myonen, die auf der Erde zu finden sein sollten. Immerhin dürften aber auch die Sterbe-Orte nicht von einem Beobachter abhängen, um nicht vom PEW als objektive Ereignisse verboten zu werden


Fazit

Wenn man in der SRT jeden Beobachter unabhängig von seinem Ort und seiner Geschwindgkeit für eine Beobachtung zulässt, können sich die von ihm vorausgesagten objektiven Zerfalls-Spuren der Myonen im Myonen-Problem widersprechen und die SRT erweist sich damit als falsch.

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